Kopfarbeit für Mensch mit Hund:
 Das etwas andere Coaching für Hundehalter.

Erfolgreiche Coachings

hier findest Beispiele von Menschen mit ihren Hunden die  –  wie ich selbst  –  durch Kopfarbeit für Mensch mit Hund sagen können: "ich hab's!".

Eine interessante Lektüre
wünscht euch eure Lindsay


Kleinkind Justus und das junge Rudel

Wir sind erfahrene Hundeführer und Hundetrainer, unsere beiden Golden-Retriever-Rüden Louis und Bela hatten wir selbst sozialisiert und trainiert. Wir hielten sie für optimal ausgebildet und ruhig – bis wir angefangen haben, mit Lindsay zu arbeiten...

Zu dieser Zeit erwarteten wir unser erstes gemeinsames Kind Justus. Nach seiner Geburt bemerkten wir im Laufe des Trainings, wie sich unser Zusammenleben mit den Hunden, insbesondere bezogen auf Justus noch weiter verbesserte und alles ganz einfach und selbstverständlich wurde.

Oft hört man, dass die Ankunft eines Säuglings Konflikte mit bereits in der Familie lebenden Hunden verursacht  –  bei uns gab es überhaupt keine Probleme.

Das schönste an dem Weg mit Lindsay war, dass sich Veränderungen zum Positiven ganz selbstverständlich einstellten. Unsere schon sehr hohen Ansprüche konnten wir stetig nach oben korrigieren. Die Ziele, die wir uns für jeden Aspekt des Zusammenlebens gesetzt hatten, wurden weit übertroffen! Wir können hier gar nicht alle positiven Veränderungen aufzählen, ein Beispiel nur: Louis‘ Angst vor Knallen und Donner hat extrem nachgelassen. Das letzte Silvester war überhaupt kein Problem mehr und bei Gewitter wird geschlafen.

Als Justus ein halbes Jahr alt war, haben wir uns den lang gehegten Wunsch erfüllt, einen Hund der Arbeitslinie ins Haus zu holen – so kam der schwarze Field-Trial-Labrador Millot zu uns. Dank des neuen Weges verlief die Integration des Welpen absolut problemlos. Er entwickelte schnell viel Spaß an der Arbeit, ist aber im Haus absolut ruhig und ausgeglichen. So entstand die Überlegung, einen zweiten Arbeitshund zu integrieren, damit wir als Paar die Arbeit mit den Hunden genießen können. Obwohl alles so unproblematisch lief, hatten wir dennoch Bedenken, ob es gut gehen könne. Eigentlich ist ja schon ein Kind mit Hunden oft schwer vereinbar. Wir hatten schon einen Welpen dazu genommen und nun noch einen zweiten?

Auch dazu haben wir Lindsay zu Rate gezogen. Sie fand die Idee unproblematisch, auch ein weiterer Welpe würde sich ganz selbstverständlich ins Rudel einfügen. Und Lindsay hat recht behalten: Monty, unser kleiner Golden Retriever der Arbeitslinie, 6 Monate jünger als Millot, hat sich innerhalb weniger Tage in das Rudel integriert – trotz des Kleinkindes. Justus war nun knapp 11 Monate alt und flitzte auch schon durch die Wohnung. Die jungen Hunde spielen natürlich, kommen aber schnell zur Ruhe. Wir können es an einer Hand abzählen, wie oft wir mal ganz ruhig „jetzt ist aber Schluss“ gesagt haben. Daraufhin hören sie auf zu toben und legen sich einfach hin.
Fazit: Nicht nur unser Leben mit den Hunden ist unglaublich einfach und entspannt, auch die selbstverständliche Entwicklung der Welpen macht einfach nur Spaß. In spielerischer, entspannter Art lernen sie aus der ruhigen, gelassenen und menschbezogenen Grundhaltung in unserer Familie alles unglaublich schnell. 

Liebe Lindsay, vielen Dank, dass Du uns den Weg gezeigt hast. Wir hätten nie für möglich gehalten, was – und vor allem wie einfach – alles geht. Wir werden auf jeden Fall so weiter machen und sind schon sehr gespannt, was uns Millot und Monty in der Arbeit noch alles zeigen werden.

Jan, Mirijam und Justus
mit Louis, Bela, Millot und Monty


Suki - die unternehmungslustige Jägerin

Suki am Strand

Suki läuft nun zuverlässig frei in jeder Lebenslage

 Als erfahrene Hundehalter haben wir uns entschieden, einen Hund aus dem Tierschutz zu übernehmen und sind bei der Recherche auf Suki gestoßen. Sie ist ein quirliger, kleiner Labrador-Mix und hat uns beim Kennenlernen direkt um ihre Pfoten gewickelt. Also wurde sie von uns adoptiert, zu dem Zeitpunkt war sie 6 Monate alt, ein fröhlicher, freundlicher und verspielter Junghund.

Die erste Zeit mit ihr verlief unproblematisch. Wir haben ihr geboten, was das konventionelle Hunde-Training so hergibt: von der Junghunde-Spielgruppe, klassischen Hundeschule bis zum Man Trailing war immer für Unterhaltung gesorgt. Alles lief über positive Verstärkung, also mit Belohnungen in Form von Futter und Spieleinlagen. Wenn Suki auf Rufen nicht zurück kam, wurde sie  –  nachdem sie sich mit Verzögerung doch noch entschließen konnte  –  mit Leckerchen bestätigt... so begann unser Problem: Suki hat sich im Freilauf immer weiter von uns entfernt, Spuren aufgenommen, gejagt und uns dabei vollkommen ignoriert. Nachdem sie mehrfach für stundenlange Ausflüge verschwunden war, mussten wir handeln.


In der Hundeschule wurde uns das Training mit Sprüh-Halsband empfohlen, von anderen Hundehaltern sogar das verbotene Teletac.
Für uns undenkbar haben wir nach alternativen Methoden gesucht und Lindsay gefunden.

Lindsays erste Frage war: "Wer in eurem Rudel ist der Anführer?" Über verschiedene Abfragen mussten wir einsehen, dass unser niedlicher, kleiner Hund uns überhaupt nicht ernst nahm.

Ein radikales Umdenken und intensives Training folgte. Oft sind wir in alte Verhaltensmuster zurückgefallen und mussten entsprechende Rückschläge einstecken. Immer wieder hat Suki die neuen Regeln in Frage gestellt.

Aber wir hielten durch und wurden wunderbar belohnt!

Inzwischen ist uns der neu erlernte Umgang mit unserem Hund in Fleisch und Blut übergegangen. Wir haben uns absolutes Vertrauen und eine enge Bindung erarbeitet. Suki läuft problemlos frei und ist eine entspannte, zuverlässige Begleiterin geworden.

Lindsay war uns eine geduldige und verständige Lehrerin. Sie hat uns mit ihrem Einfühlungsvermögen und Sachverstand zum Erfolg geführt. Dafür ein großes Dankeschön!

Michaela und Volker mit Suki
Hannover


Whisper - keine Angst vorm Jagdtrieb dank Lindsay

Ich fand Windhunde schon immer faszinierend, hatte allerdings als „gebranntes Kind“ große Bedenken wegen des starken Jagdtriebes dieser Tiere. In der Vergangenheit hatte ich einen Bretonen mit starkem Bewegungsdrang. Draußen war ich für ihn nicht mehr existent, es gab nichts Interessanteres als in der Gegend herum zu stromern und Wild aufzustöbern. Schade, dass ich Lindsay damals nicht kannte, ich hätte vieles einfacher haben können.

Enspannte Whisper

Freie Spaziergänge sind auch in wildreichem Gebiet möglich

Zurück in der Gegenwart wollte ich das “Projekt Hund“ wieder aufgreifen, so ganz ohne Hund geht es nicht.

Jetzt informierte ich mich VORAB gründlich darüber, was ich später an der Leine haben würde.

Im Gespräch, konnte Lindsay meine Bedenken nachvollziehen aber mich auch so weit beruhigen, dass ich das Projekt “Whippet“ startete.

Und durch die gute VORBEREITUNG und das neue Verständnis vom Hund, das sich mit Lindsays Unterstützung bei mir entwickelte, habe ich heute - selbst in wildreichen Gebieten -  eine verlässliche, freilaufende Hündin, die sich an mir orientiert.

Wenn wir Wild sehen, bleiben wir beide stehen und freuen uns über diese bezaubernden Tiere – seien es Rehe, Hasen, Kaninchen oder auch Vögel.

Interessant ist immer die Reaktion anderer, wenn sie Whisper beobachtet haben. Die oft mit Erstaunen gestellte Frage: „Wie hast du es hinbekommen, dass sie bei dir bleibt? Sie ist doch ein Sichtjäger!“, empfinde ich als schönes Kompliment. Als Sichtjäger sind Whippets bekannt, aber an meiner kleinen Maus, hat sich die viele, liebevolle Arbeit definitiv bezahlt gemacht.

Jetzt mag der Eine oder Andere sagen: "ja wenn ich mit meinem Hund alleine unterwegs bin, dann hört der auch. Und wie sieht es mit Spaziergängen in der Gruppe aus?" Heutzutage sind die Familienspaziergänge entspannt (Zwei Erwachsene, zwei Kinder und zwei Hunde). Man geht seinen Weg auch weiter wenn plötzlich am Wegesrand eine Katze auftaucht. Es findet kein hektisches Anleinen der Hunde statt, kein rufen, kein schreien, kein hinterherrennen der Hunde –
wir sehen die Katze und gehen ruhig unseres Weges…
dies wäre ohne das Training mit Lindsay, undenkbar gewesen.


Martina mit Timmy

Mein Mann Micha und ich hatten eigentlich schon immer Hunde, sind beide mit Hunden aufgewachsen. Wir hatten drei gemeinsame Hunde und beschlossen, einen vierten aufzunehmen. Im Tierheim fanden wir Timmy, einen damals einjährigen Mischlingsrüden aus der Türkei. Er war eigentlich nur in Pension im Tierheim, aber seine Besitzer hatten Probleme mit ihm und waren bereit, ihn in gute Hände abzugeben. Er hatte ein halbes Jahr nur in Haus und Garten gelebt und im Haus so ziemlich alles zerstört. So kam Timmy zu uns.

Timmy heute

Timmy heute, gelassen und sozial und verträglich

Mit Unterstützung eines Trainers waren wir nach wenigen Tagen so weit, dass Timmy mit uns und den anderen Hunden spazieren gegangen ist und alles war gut. Bis wir das Gefühl hatten, ihn besser auslasten und ihm Spaß bieten zu müssen, damit er seine Unsicherheiten überwinden sollte. Uns  wurde eine Hundeschule empfohlen, die mit positiver Verstärkung auch aus unsicheren, ängstlichen Hunden tolle Hunde machen würde.

Damit fing das Dilemma an. Durch das wöchentliche Training auf dem Trainingsgelände mit den üblichen Sitz-, Platz-, Bleib-Übungen und bergeweise Leckerchen machten wir aus dem sowieso schon unsicheren Hund einen noch viel unsichereren Hund, der letztendlich das Gefühl hatte, dass wir gar nicht in der Lage wären, ihn durch´s Leben zu führen, weil wir ihn ja ständig „baten“, Dinge für uns zu tun und ihn mit Leckerchen bestachen. Es kam wie es kommen musste, Timmy wurde mehrfach beißauffällig, verletzte meine eigene Mutter schwer, indem er sie anfiel und ihr beide Beine und einen Arm zerbiss.


Die Trainer in der Hundeschule wussten keinen Rat...
Sie rieten uns zu einer Blutuntersuchung, weil er wohl krank sein müsse...
Die Nachbarn drängten uns, Timmy einschläfern zu lassen...

Aber wir hielten durch. Verpassten ihm einen Maulkorb und er lief nur noch mit Leine durchs Leben. Weiter trainierten wir in der Hundeschule, wo er auf dem Platz alle Übungen mit Bravour absolvierte, allerdings völlig lustlos und lethargisch.

Schließlich lernten wir Lindsay über den Tierschutz kennen und ich erzählte ihr von Timmy und den Problemen mit ihm. Zuerst vorsichtig und dann mit Nachdruck regte sie mich zum Umdenken an, stellte meine bisherige Welt in Bezug auf Hundeerziehung auf den Kopf.

Die entscheidende Frage war, wer von uns der Anführer sei - Timmy oder ich?

Natürlich war ich damals noch felsenfest der Meinung, sehr konsequent zu sein und schon allein deshalb selbstverständlich der „Chef“.

Ein paar Treffen mit Lindsay folgten und viele Tränen, als ich erkennen musste, dass ich selbst die Probleme mit Timmy nahezu heraufbeschworen hatte. Es kam eine Phase des Umdenkens und Lernens. Bis es schließlich „Klick“ gemacht hat und ich sagen konnte „ich hab´s!“ Nun konnte ich auch Timmy beweisen, dass ich ihm ein souveräner Halt, eine Leitfigur sein kann. Ich musste ihn nicht mehr begrenzen und maßregeln, er hat freiwillig kooperiert. Er konnte mir endlich zeigen, dass er sich freute, einen Menschen zu haben, dem er sich anschließen und dem er beweisen konnte, was für ein toller Hund er ist!

Timmy ist jetzt knapp 9 Jahre alt und wir haben drei weitere Hündinnen aus dem Tierschutz übernommen, die uns von Anfang an uns so kennen lernten, wie wir jetzt sind. Nie haben sie unsere Position in Frage gestellt und sich uns vertrauensvoll angeschlossen. Weil wir gelassen "durchs Leben gehen und unsere Hunde einladen, daran teilzuhaben".

 Ich würde mich immer wieder für diesen Weg entscheiden und kann jedem Hundehalter nur empfehlen, sich die Frage zu stellen: "führe ich meinen Hund, oder führt eigentlich er mich (an der Nase herum...)?"

Lindsay, Tausend Dank für Deine Engelsgeduld mit uns. Wir werden Dir nie vergessen, was Du für uns getan hast.

Martina und Micha
mit Timmy, Rala, Mia, Mandy und Bambi
86925 Fuchstal-Leeder